In Praia und São Vicente gibt es Minibusse, mit denen man auf festgelegten Routen von A nach B kommt. Wer flexibel sein möchte, kann sich für wenig Geld ein Auto mieten und die Inseln bequem auf eigene Faust erkunden. Die Straßen sind kurvig und haben zum Teil enorme Steigungswinkel, sind aber ansonsten in gutem Zustand und das Verkehrsaufkommen ist sehr gering. In den größeren Orten wie Praia und Mindelo gibt es außerdem an jeder Straßenecke gelb gefärbte Taxis. (Günstig, aber Preis vorher verhandeln!)

 

Zwischen den Inseln verkehren mehrmals täglich Flüge der Cabo Verde Airline und verschiedene Fähren. Die genauen Abfahrtszeiten kann man online einsehen. Eine Fährfahrt von São Vicente nach Santo Antão dauert 30-60 Minuten (davon abhängig, ob man das Speedboat oder die Fähre nimmt). Wer vom Fährhafen in Santo Antão ein Taxi für die Strecke über die „alte Straße“ mieten möchte, zahlt etwa 40-50 Euro inklusive Fotostopps. Die Anzahl an Hotels und Budgetunterkünften auf den Inseln ist gering. Man sollte in jedem Falle im Voraus buchen.

Wusstest du….?

1.  Die Kap Verdianer sprechen im Alltag ein portugiesisch beeinflusstes Creole. Dieses unterscheidet sich jedoch von Insel zu Insel so stark, dass die Bewohner unterschiedlicher Inseln in der Regel miteinander Portugiesisch sprechen müssen, um sich zu verständigen.

2.       In Santo Antão gibt es kaum noch wildlebende Tiere. Der Grund dafür ist eine verheerende Invasion durch Wanderheuschrecken. Um diese Plage in den Griff zu bekommen, wurde über die ganze Insel Insektenvernichtungsmittel versprüht. Dies vernichtete leider auch einen Großteil der heimischen Fauna, insbesondere Vögel.

3.       Es leben doppelt so viele Kap Verdianer außerhalb ihres Staatsgebietes als auf den Inseln selbst, die meisten in den USA, den Niederlanden, Portugal und Italien.

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