Yayoi Kusama

Social Media und die Obsession unzähliger Millenials ihre Erlebnisse mit der Außenwelt teilen zu müssen, hat mittlerweile auch vor der Museumskultur keinen Halt gemacht.  Mit dem Ergebnis, dass sich ein neuer Trend herauskristallisiert hat: Pop-Up Ausstellungen und Museen, die explizit für Instagram konzipiert wurden.

Möglichst bunt und fröhlich, aber vorallem auffällig soll es sein. Denn nur so gelingt das perfekte Selfie für einen imposanten Feed.
Damit Ihr auch wisst, wo Ihr die interessantesten und Instagram-freundlichsten Veranstaltungen findet, habe ich Euch hier eine kleine Liste von Ausstellungen zusammengestellt:

Museum of Ice Cream, San Francisco & Los Angeles, USA

Kaum jemand wird an den dominierend pinken und gelben Fotos von dem Museum of Ice Cream in seinem Instagram-Feed vorbeigekommen sein.

Das Museum of Ice Cream wurde von Partyplanerin und Oh Happy Day!-Bloggerin Jordan Fearney konzipiert. Wer Jordans Blog kennt, der kann sich ungefähr ausmalen, was ihn im Museum of Ice Cream erwartet.

Wer schon immer einmal in Zuckerstreuseln ein Bad nehmen und sich auch sonst, wie ein Kind im Schlaraffenland fühlen wollte, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.

Das Museum of Ice Cream ist ein Spielplatz für Foodies und ein absolutes Pflichtprogramm für Instagrammer. Jeder der Ausstellungsräume ist anders und überraschend dekoriert. Neben dem bereits erwähnten mit Zuckerstreuseln gefüllten Swimming Pool, gibt es unter anderem einen psychedelischen Regenbogenraum, in dem ein Einhorn steht.

Aber aufgepasst, die Tickets für die Ausstellungen in Los Angeles und San Francisco sind bereits komplett vergriffen. Wer trotzdem unbedingt ins Museum of Ice Cream gehen möchte, sollte also schnell handeln und versuchen eines der begehrten Tickets zu erhaschen, sobald die Ausstellung zu ihrem nächsten Standort wandert.

Mehr Informationen zum Museum of Ice Cream:

Wo finde ich das Museum of Ice Cream:
Los Angeles: 2018 E 7th Place Los Angeles, CA 90021 (Bis Ende Dezember 2017)
San Francisco: 1 Grant Ave. San Francisco, CA 94108 (Bis Ende Februar 2018)
Wieviel kosten die Tickets:
Los Angeles: $35
San Francisco: $38

Yayoi Kusama: Infinity Mirrors, Los Angeles, USA

Die absolute Ikone der Kunstinstallationen, ist die japanische Künstlerin Yayoi Kusama.

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Seit fast 70 Jahren fasziniert Yayoi Kusama mit ihren Kreationen, die entlehnt sind an Surrealismus, Pop Art, Minimalismus und abstrakte Kunst.

Wer sich mit der Kunst von Kusama in einem Selfie verewigen möchte, der kann derzeit ihre Ausstellung Infinity Mirrors in Los Angeles besichtigen.

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Mehr Informationen zu infinity Mirrors:

Wo finde ich The Broad: 
221 S. Grand Avenue, Los Angeles, CA 90012
Wieviel kosten die Tickets:
$30

29Rooms, Los Angeles, USA

Die Schöpfer von 29Rooms, Onlinemagazin Refinery 29 beschreiben das Konzept der Pop-Up Ausstellung, als „Refinery 29’s funhouse of style, culture, and technology“, also eine Art Spiegelkabinett der Mode, Kultur und Technologie.

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29Rooms, sind wie der Name bereits andeutet 29 individuelle Räume, die von 29 unabhängigen Designern und Boutiquen konzipiert wurden. Wer sich in diesem interaktiven Spielplatz gerne austoben möchte, der sollte sich sputen, denn auch diese Tickets sind heißumkämpft.

Mehr Informationen zu 29Rooms:

Wo finde ich 29Rooms: 
777 Alameda Street, Los Angeles
Wieviel kosten die Tickets:
$19

Ich weiß, ich weiß, bedauerlicherweise befinden sich sämtliche in dieser Liste aufgeführten Pop-Up Ausstellungen in Kalifornien. ABER, hier kommt ein kleiner Geheimtipp von mir:

Seit vier Jahren in Folge veranstaltet die Firma Olympus (Und nein, dieser Post wird leider nicht von Olympus gesponsert.) eine interaktive Kunstausstellung: Perspective Playground.

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Der Perspective Playground ist ein riesiger Spielplatz für Fotografiebegeisterte und Instagrammer. Jedes Jahr werden neue Künstler ins Boot geholt, die die Räume und Erlebnisse konzipieren. Die Ausstellung wandert durch viele deutsche Städte, wie beispielweise Berlin, München, Köln und Hamburg. Jedes Jahr variieren Standort und Verweildauer der jeweiligen Ausstellungen. Es lohnt sich mal ab und an einen Blick auf die Internetseite zu werfen und nach aktuellen Daten zu gucken.

Mehr Informationen zu Perspective Playground:

Internetseite: https://perspectiveplayground.com/
Wieviel kosten die Tickets:
kostenlos

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