Was sind die Kew Gardens?

Kew Gardens ist die kürzere Bezeichnung für die Royal Botanic Gardens in Kew im Südwesten von London bezeichnet. Die ausgedehnte Parkanlage mit beeindruckenden Gewächshäusern zählt zu den ältesten botanischen Gärten der Welt und gehört auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der botanische Garten ist außerdem für seine alten Rhododendrongewächse bekannt und widmet sich auch intensiv dem Naturschutz und der Forschung.Kew Gardens

Befinden sich die Kew Gardens in London?

Die Kew Gardens befinden sich zwischen Kew und Richmond upon Thames im Südwesten der britischen Hauptstadt London.

Ist der Eintritt zu Kew Gardens kostenlos?

Nein. Der Eintritt für Erwachsene kostet 17 GBP, Kinder zwischen 4 und 16 Jahren zahlen 5 GBP, Studenten 8,50 GBP und Senioren sowie Menschen mit Behinderung 15 GBP.

Günstiger wird es, wenn Ihr die Tickets vorher online kauft. Ein Ticket ist für alle Attraktionen innerhalb der Parkanlage gültig, inklusive dem beeindruckenden Kew Palace. Gruppen könnten auch geführte Touren durch die Kew Gardens buchen.Kew Gardens

Ist Kew Gardens hundefreundlich?

Begleithunde für Menschen mit Behinderung dürfen mitgeführt werden, allerdings sind dafür entsprechende Dokumente erforderlich. Andere Hunde sind in den Kew Gardens nicht erlaubt.

Wie kommt man am besten zu den Kew Gardens?

Von London aus erreicht Ihr die Kew Gardens in gut 30 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die U-Bahn-Haltestelle Kew Gardens Station erreicht Ihr mit der District Line (grün auf dem Londoner Tube-Plan) oder der London Overground (rote Doppellinie).

Mit dem Zug fahrt Ihr bis zur Kew Bridge Station. Auch Busse fahren zur Parkanlage: Bus 65 bis Lion Gate und Victoria Gate, Bus 391 bis Kew Gardens Station, Bus 237 und 267 bis Kew Bridge Station. Alternativ könnt Ihr natürlich auch ein Taxi nehmen oder mit dem Rad fahren. Fahrradstellplätze sind an allen Eingängen vorhanden.Wasserlilien in Kew Gardens

Wie groß sind die Kew Gardens?

Die Kew Gardens umfassen eine gut 120 Hektar große Fläche, auf der rund 30.000 verschiedene Pflanzenarten zu finden sind. Die Kew Gardens verfügen außerdem über das weltgrößte Herbarium mit etwa sieben Millionen Exemplaren.

Was ist so besonders an den Kew Gardens?

Die Kew Gardens entstanden bereits im 17. Jahrhundert aus mehreren exotischen Lustgärten. Das so genannte Palm House wurde in den 1840er-Jahren errichtet und gilt als das älteste noch existierende Gewächshaus aus der viktorianischen Zeit. Hier könnt Ihr tropische Pflanzen und seltene Fische im Aquarium bestaunen.Palm House in Kew Gardens

Temperature House nennt sich das größte Gewächshaus der Anlage, wo es Pflanzen aus den gemäßigten Klimazonen zu sehen gibt. Im Princess of Wales Conservatory finden sich Pflanzen aus allen zehn Klimazonen.Temperature House in Kew Gardens

Beim Rundgang durch den Park kommt Ihr an Bäumen und Pflanzen aus aller Welt vorbei. Die Kew Gardens sind außerdem auch Schauplatz für besondere kulturelle Veranstaltungen – zum Beispiel an Weihnachten.

Wann wurden die Kew Gardens eröffnet?

Bereits Henry Capel, Baron Capel of Tewkesbury (1638-1696), legte exotische Lustgärten bei Kew an, die Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha-Altenburg im 18. Jahrhundert weiter ausbauen und auch als botanische Gärten nutzen lies.

1840 wurden die Kew Gardens in einen nationalen botanischen Garten umgewidmet. 2003 wurde die Anlage in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.Kew Gardens

Was sind die Highlights der Kew Gardens?

Die Highlights der Kew Gardens im Überblick:

  • Treetop Walkway: ein 200 Meter langer Weg durch die Baumkronen
  • Seerosenhaus: gigantische Seerosen mit zwei Metern Durchmesser
  • Palmenhaus: beherbergen einen Regenwald mit tropischen Temperaturen
  • Kew Palace: die Sommerresidenz von König Georg III. mit beeindruckenden Einblicken in das königliche Leben im 17. Jahrhundert
  • Climbers and Creepers und Treehouse Towers: ein Indoor-Spielplatz und Baumhaustürme für Kinder

Zurück zur Übersicht