Was ist das Kap Arkona?

Im Zuge eines gelungenen Urlaubs auf der Ostseeinsel Rügen ist das Kap Arkona unbedingt sehenswert. Dabei handelt es sich um eine 43 Meter hohe Steilküste, die aus Geschiebemergel und Kreide beseht. Das äußerst populäre Flächendenkmal gehört zu der Gemeinde Putgarten. Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Insel mit gut 800.000 Besuchern pro Jahr.Kap Arkona

Wo liegt Kap Arkona?

Kap Arkona befindet sich 45 Meter über der Ostsee. Die beliebte Sehenswürdigkeit liegt auf der Halbinsel Wittow, die sich im Norden der Insel Rügen befindet. Genau wie die Insel Rügen auch, gehört das Kap Arkona somit zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Vom Zentrum von Putgarten aus ist es nur gut ein Kilometer bis zum Kap Arkona.Kap Arkona

Wo kann man am Kap Arkona parken?

Einer der am meisten frequentierten Parkplätze bei einem Besuch der Kap Arkona befindet sich bei der Dorfstraße in Putgarten. Unmittelbar bei der Sehenswürdigkeit dürfen nur Schwerbehinderte parken. Der zentrale Parkplatz in Putgarten ist empfehlenswert, wenn Ihr keinen allzu weite Strecke zu Fuß zurücklegen wollt. Vom Parkplatz Nordufer ist der Weg bis zum Kap Arkona deutlich weiter.

Was kann man am Kap Arkona besichtigen?

Wer ein günstiges Hotel auf Rügen gebucht hat, wird sich einen der nördlichsten Punkte der Insel beim Kap Arkona wahrscheinlich nicht entgehen lassen wollen. Zwei Leuchttürme und ein alter Bunker der DDR-Volksmarine gehören neben der beeindruckenden landschaftlichen Schönheit dieser Sehenswürdigkeit zu den Attraktionen schlechthin vor Ort.

Der ältere der beiden Leuchttürme geht bereits auf das Jahr 1827 zurück. Karl Friedrich Schinkel hat die Pläne für den Bau dieses Leuchtturms erschaffen. Der zweite, deutlich modernere Leuchtturm nahm seinen Betrieb am Kap Arkona hingegen erst im Jahr 1905 auf. Während der alte Schinkelturm auf Petroleumbrenner setzte, baute der neue Lichtturm auf zwei sehr gut sichtbare Lichtbogenlampen. Erst 1995 erfolgte der Austausch gegen eine noch modernere Projektionslampe.Kap Arkona

Ihr könnt die beiden Türme heutzutage nicht nur von außen bestaunen, sondern sie auch von innen besteigen und besichtigen. Bei dem dritten Turm, der etwas abgelegen liegt, handelt es sich trotz der Glaskuppel nicht um einen Leuchtturm. Vielmehr finden die Touristen dort einen Marinepeilturm vor.

Auch die zwei Militärbunker zu Füßen der beiden Leuchttürme sind nicht minder sehenswert. Der erste der beiden Bunker stammt noch aus den Zeiten der Wehrmacht, während der zweite Bunker erst 1986 fertiggestellt wurde. Die Besichtigung beider Anlagen ist selbstverständlich möglich.

Besonders schön lasst sich das Kap Arkona auch bei einer Bootsfahrt vom Wasser aus entdecken. Achtung: Bei rauerem Seegang neigen „Landratten“ unter Umständen zu Reisekrankheiten.

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