Florida Key West

Ihr kennt sie sicher alle, die Poster mit geradezu kitschigem Sonnenuntergang oder Postkartenmotive mit herrlichem Blick aufs Meer, feinem Sandstrand und im Wind wehenden Palmen. Mal ehrlich, wer würde sich diese Bilder nicht gerne einmal live ansehen? Wie wäre es also mit einem Trip nach Florida, denn all das und noch viel mehr erwartet euch auf Key West. Die südlichste Stadt auf der Inselkette der Florida Keys gehört nicht nur zu den wärmsten und sonnigsten Gegenden der USA, sie fasziniert gleichermaßen mit lebendigem Nachtleben, allgemein entspanntem Lifestyle und interessanter Kultur.

Conch TrainUm einen guten Eindruck von Key West zu bekommen, die Stadt ist gerade einmal 18,75 km groß, lasst ihr euch entweder zu Fuß durch die Straßen treiben oder ihr steigt auf einen der Conch Tour Trains. Conchs, so werden übrigens sowohl die langjährigen Inselbewohner als auch die im Golf von Mexiko rund um Key West lebenden Fechterschnecken genannt. Die kurzweilige und informative Tour auf Rädern führt euch kreuz und quer durch Key West. Ihr fahrt vorbei an bunt angestrichenen klassisch schönen karibischen Häusern oder mondänen Villen im viktorianischen Stil. In den Straßen der Insel werden euch dabei immer wieder freilaufende Hühner auffallen. Diese flattern ganz natürlich über die Gehwege oder Straßen.

Duval StreetDas Herz des historischen Teils von Key West befindet sich rund um die lebendige Duval Street. Von hier aus sind fast alle Must-sees der Insel zu Fuß erreichbar. Auf der Straße reihen sich Bars mit Live-Musik und Clubs an lauschige Cafés mit kleinen Hinterhofgärten und feine Restaurants an Galerien und Souvenirshops. Besonders abends füllt sich die Straße mit zahlreichen Touristen, es wird gelacht, geschlemmt und gefeiert. Mehr Wohlgefühl geht im Urlaub kaum.
Lecker essen und gleichzeitig einen tollen Blick auf das Straßengeschehen könnt ihr zum Beispiel im „Caroline’s Cafe“. Von Salaten über Chicken Wings, bekommt ihr hier auch Sandwiches, Burger oder frischen Fisch zu zivilen Preisen.

Kultur pur auf Key West

Die Key West Art & Historical Society ist gar nicht zu verfehlen. Hier steht eine große Replik der bekannten „Embracing-Peace-Statue“ des Künstlers Seward Johnson. Den Seemann, der leidenschaftlich eine Krankenschwester küsst, gibt es in noch größerer Form übrigens auch am Hafen in San Diego zu sehen. In dem ehemaligen historischen Zollhaus, nahe der Marina von Key West, könnt ihr tolle Kunstexponate sowie Ausstellungen zur Marinegeschichte anschauen und mehr über die Geschichte von Key West erfahren. Direkt um die Ecke, am Anfang der Whitehead Street, befindet sich das Key West Shipwreck Museum. https://www.keywestshipwreck.com Bereits von außen betrachtet bekommt man richtig Lust darauf, sich alte Artefakte aus dem Meer anzusehen aber natürlich auch, auf den Aussichtsturm zu steigen, um einen tollen Blick über die Stadt zu genießen.

Key West Art Historical SocietyWenn ihr die parallel zur lebendigen Duval Street verlaufende, ruhigere und mit älteren Häusern gesäumte Whitehead Street hinuntergeht, gelangt ihr schließlich zum Haus des berühmten amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway.  Direkt an einer Straßenecke gelegen, erblickt ihr das einstöckige Haus im spanischen Kolonialstil, mit umlaufendem Balkon und einem schönen palmenbepflanzten botanischen Garten. Im Innern des Hauses erfahrt ihr, im Rahmen einer Tour, mehr über die Lebensgeschichte des Schriftstellers sowie lustige Anekdoten und spannende Details zu Ernest Hemingway. In den ursprünglich eingerichteten Zimmern blickt ihr auf zahlreiche Fotos des ehemaligen Hausherren, zusammen mit seinen Katzen, die für ihre charakteristische sechste Zehe bekannt sind. Noch heute tummeln sich im Anwesen viele zutrauliche Kätzchen.

Auf der Suche nach versunkenen Schätzen und dem perfekten Touri-Schnappschuss

Weiter geht es an die Ecke Whitehead Street und South Street. Denn kein Besuch von Key West ist komplett ohne ein Foto mit der bunten Boje am Southernmost Point. Zugegebenermaßen etwas tourimäßig, solltet ihr euch trotzdem einmal mit der berühmten Boje fotografieren lassen. Dafür müsst ihr euch allerdings erst einmal in die Schlange der wartenden Touristen einreihen, habt dann aber am Ende den endgültigen Beweis dafür, einmal am vermeintlich südlichsten Punkt des amerikanischen Festlandes gewesen zu sein.

Southernmost PointAuch für zahlreiche Ausflüge aufs Wasser eignet sich Key West sehr gut. Am Key West Historic Seaport könnt ihr nicht nur gemächlich über die Docks schlendern, die vor Anker liegenden Boote bestaunen und leckeren Fisch essen, sondern auch Segelturns, Schnorchelausflüge und Bootsfahrten buchen. Rund fünf Minuten zu Fuß entfernt vom historischen Hafen legt auch die „Yankee Freedom III“ ab. Die Fähre bringt euch zum entlegensten Nationalpark, dem rund 100 km westlich von Key West entfernten Dry Tortugas Archipel.

Abgesehen von der mächtigen Befestigungsanlage Fort Jefferson, die noch aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs stammt, liegt beinahe der gesamte Nationalpark unter Wasser. Schnappt euch also am besten eure Schnorchel und die Taucherbrillen und taucht ab um die prächtigen Korallenriffe, zahlreiche Fische aber auch Schiffswracks unter Wasser zu entdecken. Versunkene Schätze sollen hier angeblich auch zu finden sein. Neben den perfekten Schnorchelmöglichkeiten ist das Archipel auch für seine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Vogelarten bekannt.

Was für ein Ausblick: Von traumhaften Stränden und malerischen Sonnenuntergängen

Um eines der erwähnten traumhaften Postkartenmotive zu sehen und mit der Kamera für die Ewigkeit festzuhalten, solltet ihr Euch für Key West zwei Dinge auf die To-do-Liste schreiben.Fort Zachary

Zum einen solltet ihr den Fort Zachary Taylor Historic State Park besuchen. Dieser Park mit zahlreichen Grill- und Schattenplätzen ist nicht so überlaufen und bietet euch, neben einem Fort zum Erkunden, vor allem eine atemberaubende von Palmen umsäumte Strandkulisse mit türkisblauem Meer. Wer hier kein tolles Foto knipst, ist selbst schuld. Zwar ist der Einstieg ins Wasser hier recht steinig, doch wenn ihr diesen überstanden habt, lässt es sich prima schnorcheln und tauchen.

Zum Anderen müsst ihr euch abends unbedingt an den Mallory Square begeben, und zwar am besten rechtzeitig, bevor die Sonne allmählich hinter dem Horizont verschwindet. Der spektakuläre Sonnenuntergang an der Uferpromenade ist ein farbenprächtiges Naturschauspiel und gehört mit Sicherheit zu den Highlights eines Key-West-Besuchs. Hinzukommt die phänomenale Atmosphäre. Der Moment, wenn das untergehende Sonnenlicht die Straßen und Häuser in der Umgebung in verschiedene Rottöne taucht, die Touristen andächtig in die Ferne schauen und zahlreiche Straßenkünstler auf dem Platz ihre Shows zum Besten geben, möchte man am liebsten für immer festhalten. Kein Wunder also weswegen die „Sunset Celebration“, neben den Besuchern aus aller Welt, auch noch immer viele Einheimische anzieht.

Mit zahlreichen Erinnerungen im Gepäck werdet ihr die Heimreise antreten und sicher ganz schnell wiederkommen wollen.

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