Einzigartige Gastronomie in meiner Stadt – Teil 1

Was sind meiner Meinung nach die zwei außergewöhnlichsten Foodie-Orte in Kopenhagen? Das wurde ich gefragt und vielleicht können Sie sich vorstellen, wie mein Kopenhagener Gehirn sofort den Turbo eingelegt hat! Der Grund für diese Frage ist, dass Expedia Botschafter für die außergewöhnlichsten Foodie-Orte in verschiedenen Ländern der Erde ernannt hat und ich als eine von ihnen auserkoren wurde. Ich bin die einzige Botschafterin Dänemarks, darum möchte ich Ihnen natürlich genau die richtigen Orte vorstellen.

Hier ist also meine Auswahl! Ich mag etwas voreingenommen sein, aber ich bin der Überzeugung, dass mein eigenes Viertel rund um die Straße Nordre Frihavnsgade im Osten der Stadt etwas ganz Besonderes ist. Darum schreibe ich doch einfach darüber. Es ist der Inbegriff von lokal! Die Mischung aus Kebab- und Burgerläden neben Geschäften wie Kervan (vereint Biofleisch, französischen Käse und Obst und Gemüse), dem Weingeschäft Trøffelsvin und dem Fischhändler Odin, vor dem jeden Samstagmorgen die halbe Stadt bei bester Laune Schlange steht, um Hering und Kabeljau fürs Abendessen zu kaufen, diese Mischung finde ich richtig klasse.

Außerdem gibt es viele Cafés in dem Viertel, was mir den Alltag als Naschkatze im Homeoffice versüßt und vereinfacht. Da ist zum Beispiel Kagestuen 43, in dem ich mir morgens oft eine gute Tasse Kaffee und ein bisschen Schokolade gönne – dabei kriege ich richtig gute Laune. In dem Café findet man immer Leute, die Zeitung lesen, die mit Freunden brunchen oder die eine Verabredung haben. Aus irgendeinem Grund arbeite ich in so einem gemütlichen Umfeld am besten. Stabiles Internet, Steckdosen und ein paar Bartische machen das Arbeiten ebenfalls komfortabel. Es ist einfach das beste Homeoffice vor der Haustür!

Wenn ich das Haus mal ein bisschen später verlasse, gehe ich oft irgendwohin, wo ich eine große Portion Gemüse (und Energie) bekomme. Und jetzt hat gleich um die Ecke von mir auf dem Melchiors Plads dieser total gesunde Laden aufgemacht. Er heißt Souls. Wie lange habe ich mir leckere vegetarische Gerichte in Kopenhagen gewünscht und jetzt wurden meine Gebete erhört. Das Restaurant ist so cool! Ich bin ganz hin und weg von den Süßkartoffelgerichten, den Sandwiches, und, und, und – einfach lecker! Hier werde ich ab sofort bestimmt öfter sein. Es gibt auch viel Platz für mich und meinen Computer. Damit ist Østerbro jetzt für mich komplett. Besuchen auch Sie mal diesen verborgenen Schatz, wenn Sie das nächste Mal in Kopenhagen sind!

Im nächsten Blogpost folgt Teil 2 der einzigartigen Gastronomie in meiner Stadt …

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Einzigartige Gastronomie in meiner Stadt – Teil 2

Die Torvehallerne macht mich glücklich. Es ist DAS Foodie-Paradies!

Als Expedia-Botschafterin für Kopenhagen kann ich Ihnen die Torvehallerne nicht vorenthalten. Wie bereits erwähnt, wird das Viertel Nordre Frihavnsgade im Stadtteil Østerbro schnell übersehen. Die Torvehallerne ist das ganze Gegenteil und ich muss zugeben, dass mein zweiter Gastronomietipp alles andere als geheim ist. Es gibt bestimmt nicht viele Kopenhagener (eher gar keine), die diese Markthalle nicht kennen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die Torvehallerne 2011 eröffnet wurde. Am Anfang waren viele Einheimische enttäuscht von dem Konzept, den Preisen etc. Viele hatten sich ausgemalt, dass es etwas günstiger ist, wie ein normaler Wochenmarkt. Aber über die Jahre hat sich die Torvehallerne bewiesen und gezeigt, dass diese ganze spezielle Atmosphäre ihren Preis wert ist. In und vor der Markthalle ist es so vielfältig und lebendig geworden, dass ich mir die gastronomische Landschaft Kopenhagens heute gar nicht mehr ohne die vielen Stände und das riesige Angebot vorstellen kann.

Ich habe hier viel Zeit verbracht und freue mich jedes Mal, wenn ich die Torvehallerne besuche. Es gibt frischen Fisch (die großen Fischfrikadellen von Boutique Fisk sind göttlich); mit viel Liebe gebackene Kuchen im Café Rosa (das Gebäck und die Kuchen mit Kardamom schmecken wie bei Oma); Obst und Gemüse, das so gut aussieht, wie es schmeckt; Tapas an der Bar; losen Tee bei Tante T; erlesene Biogewürze aus Indien bei Asa; frischgepressten Saft bei Vita Boost; frisches Basilikum vom Kräuterladen; klassische dänische belegte Brötchen bei Hallernes Smørrebrød, Gourmetkäse bei Arla Unika, „alternative“ Paleo-Gerichte bei Palæo, Tacos bei Hija De Sanchez oder Yuca Taco – und, und, und! Es gibt so viele kleine Stände, die alle etwas ganz Besonderes anbieten und eine Nische abdecken.

Und dann gibt es da noch die frischen Blumen. Ich kann Ihnen sagen, die sind ein wahrer Augenschmaus. Es seien „Bloggerblumen“, hat mir die Besitzerin von Stalks & Roots gesagt, als ich mit meiner Kameracrew dort war. Und das stimmt auch. Die Blumen und Pflanzen sind so fotogen, man glaubt es gar nicht!

Und das Beste ist, selbst bei schlechtem Wetter kann man bei seinen Lieblingshändlern einkaufen. Wenn Sie mit Freunden in der Stadt sind, sollten Sie eine Auswahl an Leckereien an verschiedenen Ständen kaufen und dann auf den Bänken ein großes Picknick veranstalten, bei dem jeder alles probieren darf. Das ist der Inbegriff von „hygge“, der dänischen Glücksseligkeit.

Wenn ich die Halle betrete, gibt es nur uns zwei. Mich und die Torvehallerne. Und mein Foodie-Herz schlägt höher, wenn ich nur daran denke!

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