Tower Bridge in London

London zählt nicht ohne Grund zu den beliebtesten Städten der Welt. Neben der berühmten britischen Königsfamilie bietet die Metropole auch eine stetig wachsende Kunst- und Modeszene. Zudem bietet die Hauptstadt Englands fantastische Shopping-Möglichkeiten, kulinarische Highlights aus aller Welt und ein abwechslungsreiches Nachtleben. Kein Wunder also, dass sich jährlich fast 20 Millionen Touristen in die Millionenmetropole an der Themse begeben, um all dies zu erleben.

Wer ebenfalls einen verlängeren Trip nach London plant, sollte sich an folgende Tipps halten um so viel wie möglich von der Metropole zu entdecken.

Tag 1: Highlights der Stadt

Buckingham PalaceEgal ob man zum ersten oder bereits zum zehnten Mal nach London reist, ein Besuch der klassischen Sehenswürdigkeiten ist einfach ein Muss. Am ersten Tag sollte es daher gleich ins Zentrum der Stadt gehen. Beginnen sollte man hier mit einem Besuch am Touristenmagnet schlechthin: Dem Buckingham Palace. Der Hauptsitz der Queen lässt sich während der Sommermonate sogar von innen besichtigen. Wer zu einer anderen Jahreszeit nach London kommt, kann den Palast leider nur von außen bestaunen. Doch auch dies lohnt sich, denn am frühen Vormittag findet um 11.30 Uhr die tägliche Wachablösung statt.

House of Parliament in LondonVon hier geht es dann zu Fuß durch den schönen St. James Park, in dem man neben einer artenreichen Vielfalt an Vögeln auch unzähligen Eichhörnchen bestaunen (und füttern!) kann. Am Ende des Parks befindet sich die Westminster Abbey – eine beeindruckende Kirche im gotischen Baustil welche nicht nur als Schauplatz unzähliger Royaler Krönungen und Trauungen, sondern auch als Ruhestätte vieler berühmter Monarchen dient. Genau gegenüber befindet sich das House of Parliament inklusive dem ikonischen Elizabeth Tower und der Big Ben Glocke. Wer jedoch hofft, dem berühmte Glockenspiel zu lauschen wird leider enttäuscht werden, da die Glocke wegen Renovierungsarbeiten bis Mitte 2021 stillgelegt wurde.

Somerset HouseDanach sollte ein kurzer Abstecher ins schöne Somerset House, inklusive dem traditionell englischen Afternoon Tea im nahe gelegenen „Delauney“ Restaurant, natürlich nicht fehlen. Nach einer kurzen Stärkung geht es dann weiter in Richtung Tower of London und dem Wahrzeichen der Stadt: Der Tower Bridge. Im Tower lassen sich unter anderem die berühmten Kronjuwelen der Queen bestaunen und von der Tower Bridge gibt es einen fantastischen Ausblick über die Themse. Am Abend lohnt sich dann ein Besuch im „Coppa Club“ Restaurant, wo neben Pasta und Pizza auch klassisch englische Gerichte serviert werden. Das Highlight des Restaurants ist jedoch nicht nur die tolle Aussicht, sondern vor allem die durchsichtigen und draußen stehenden Iglus. Diese kommen inklusive kuscheliger Decken und eigener Musik.

Tag 2: Kultur & Shopping

Borough Market in LondonLondon beherbergt eine Vielzahl an beeindruckenden Museen und Ausstellungen, die man allesamt vollkommen kostenlos erkunden kann. Anfangen sollte man am besten südlich der Themse im berühmten Tate Modern. Ganz in der Nähe gibt es hier übrigens auch zahlreiche tolle Frühstücks-Spots wie etwa „The Breakfast Club“ , das Restaurant „Swan“ am Shakespeare Globe oder den bekannten Borough Market. Nach dem Museumsbesuch sollte man dann gemütlich am Wasser entlang der Southbank laufen und dabei die schönen Aussichten genießen. Vor allem an Wochenenden sammeln sich hier viele Einheimische, um die Sonnenstrahlen an den zahlreichen Ufer-Cafés zu genießen. Wer also bei seiner London-Reise neben dem Sightseeing auch gerne die eigenen Englischkenntnisse verbessern möchte, kann diese bei einem Gespräch mit Einheimischen problemlos unter Beweis stellen.

Als nächster Stop gehört für alle Kunst & Kultur-Liebhaber auf jeden Fall die National Gallery am berühmten Trafalgar Square auf die Liste. Eine wahre Schatzkiste für Historikbegeisterte ist hingegen das British Museum in der Nähe von Holborn. Von hier aus lohnt sich ein Besuch am Covent Garden. Mit zahlreichen Restaurants & Bars sowie tollen Street-Performern ist hier garantiert immer was los.

Regent StreetNach einer kurzen Mittagspause kann es dann auch gleich mit dem Shoppen losgehen. Wer auf der Suche nach alternativen Läden ist, sollte sich auf die Seven Dials begeben – sieben kleine Straßen oberhalb von Convent Garden gelegen, welche allesamt tolle Britische Modemarken behausen (Extratipp: Inmitten der Seven Dials liegt Neal’s Yard – ein idyllischer, bunter Hinterhof mit kleinen Öko-Lokalen und Läden.) Wer auf der Suche nach klassischen Highstreet-Labels ist, sollte auf dem Long Acre beginnen und dann Richtung Leicester Square laufen. Von hier aus geht es dann direkt zum Piccadilly Circus, dem Herzen Londons, und auf die Hauptshoppingstraßen Regent und Oxford Street. Egal ob teure Schuhe, günstige Accessoires oder die neusten Modetrends – mit fünf Einkaufszentren und weitaus über 500 Geschäften sind diese beiden Straßen ein wahres Paradies für jeden Shopaholic.

Nach dem ausgiebigem Einkaufstrip sollte es am Abend dann in Richtung Soho gehen. Das trendige Viertel unterhalb der Oxford Street ist bekannt für seine große Auswahl an Restaurants, berühmten Theater und einmaligen Nachtklubs. Besonders empfehlenswert für ein perfektes Dinner in London sind die Restaurants „Cahoots“, „Honest Burger“ und „Dishoom“. Wem es danach noch auf den Beinen hält sollte sich eine Show im Apollo, Queen’s oder Palace Theatre nicht entgehen lassen. Wem eher nach Feiern zu Mute ist, sollte sich hingegen ins Café de Paris oder DSTRKT (vor allem für seine VIPs bekannt) begeben.

Tag 3: Entspannung zum Abschluss

Cutty Sark in GreenwichNach Sightseeing und Shopping sollte für den letzten Urlaubstag in London unbedingt etwas Entspannung eingeplant werden. Am besten beginnt man am Südufer der Stadt in Greenwich. Zur Auswahl stehen hie runter anderem schöne Cafés wie etwa „The Green Café“ oder  auch „The Plumtree Café“. Danach sollte es dann in den nahe gelegenen Greenwich Park gehen. Der königliche Park beherbergt unter anderem das Royale Observatorium (inklusive dem Nullmeridian), das Maritime-Museum, einen Tiergarten, romantische Kastanienalleen und natürlich auch einen herrlichen Ausblick über das Panorama der Stadt.

Als Nächstes steht dann ein Besuch im Holland Park oder auch Regent’s Park auf der Agenda. Wer etwas Japanische Flair erleben möchte, sollte sich in den Kyoto Garden begeben. Mit traditionellen japanischen Pflanzen, Koi-Karpfen und einem Wasserfall bietet der Holland Park Entspannung pur. Wer hingegen lieber entlang traditionell englischer Rosengärten spazieren und eine Vielfalt an Tieren im Londoner Zoo bestaunen will sollte sich auf den Weg zum Regent’s Park machen. Übrigens: Ganz in der Nähe vom Park befindet sich auch die berühmte Baker Street inklusive dem Sherlock Holmes Museum und dem Wachsfigurenkabinett Madame Taussauds.

ShoreditchAm Nachmittag sollte man sich auf keinen Fall einen Besuch im trendigen Spitalsfields Market entgehen lassen. Die große viktorianische Markthalle im Osten von London ist an Wochenenden gefüllt mit Kleidung, Antiquitäten und kulinarischen Highlights. Von hier aus geht es auf die berühmte Brick Lane in Richtung Norden. Inmitten des Szeneviertels Shoreditch gelegen bietet die Brick Lane einen der beliebtesten Food-Markets der Stadt. Gefüllt mit Fabrikhallen und Touristen gibt es hier unzählige Street Food Stände mit authentischen Spezialitäten aus aller Welt.

Für den Abend empfiehlt sich dann ein Besuch im nahe gelegenen Electric Cinema an der Shoreditch High Street. Zum Dinner geht es dann am besten ins Dinerama um die Ecke. Das supertrendige, zweistöckige Essensparadies bietet neben zahlreichen Restaurants auch eine Rooftop-Bar und live Musik und zählt als absoluter Geheimtipp unter Einheimischen.

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