Unser Wald kann gesund machen. Jeder, der schon mal auf dem grünen Moos unter den Bäumen im Wald gelegen ist und hinauf in die Wipfel geschaut hat, kann dies wohl bezeugen: Die ätherischen Öle in der Luft, das duftende Grün und die saftige Luft – das alles kann „Dr. Wald„, wenn man ihn nur lässt.

Der Wald ist da. Nutzen wir ihn.

In Österreich hat man sich in einer ganz besonders waldreichen Region gar auf dieses Wohlfühl-Feeling im Wald spezialisiert und bietet dies seinen Gästen an, denn in Grünau im Almtal in Oberösterreich ist man davon überzeugt: „Wald wirkt wirklich“.

„Waldness“ nennen man in Grünau im Almtal am romantischen Almsee und seinen Flüssen das Konzept, das eigentlich (man höre und staune) aus Japan kommt: Dort weiß man schon längst, dass Waldbaden gesund machen kann und es gehört quasi zum guten Ton, sich in seiner kargen Freizeit ein paar Stunden im Wald zu gönnen. Seit mehr als 20 Jahren ist das Einatmen der gesunden Atmosphäre des Waldes Teil eines gesunden Lebensstils der Japaner.

Das oberösterreichische „Waldness“ zeigt seinen Besuchern viele Wege und bietet Anregungen, wie man während seines Aufenthaltes die Heilkraft des Waldes bestmöglich für sich nutzen kann. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt, Stresshormone (auch meine!) können abgebaut werden und die Schlafqualität verbessert sich nachweislich. Ich habe „Waldness“ einige Tage am eigenen Körper ausprobiert und kann sagen: Ja, der Wald wirkt wirklich. Bei jedem anders – aber er wirkt.

Eine regenfeuchte Luft ist dem Waldfeeling nicht abträglich. Ganz im Gegenteil.

Mit einem Waldpädagogen als Waldness-Meister und verschiedenen ausgebildeten Coaches standen diverse Aktivitäten am Tagesplan, die uns den Wald in all seinen Facetten näherbringen sollten. Ein guter Einstieg für uns alle waren die Bewegungen des „WYDA“, ein keltisches Mental- und Körpertraining, das wir gleich mal am rauschenden Fluss im Regen absolvierten. Dadurch wurden unsere Sinne für den eigenen Körper im Wald geschärft.

WYDA – ein bisschen Yoga von den Kelten quasi.
Sonnenaufgangswanderung

Anderntags starteten wir frühmorgens im Dunkeln eine Tauwanderung und bestaunten den Sonnenaufgang im Wald am Berg. Ein Sonnenaufgangsfrühstück danach durfte natürlich auch nicht fehlen – denn der kulinarische Genuss geht auch beim Waldbaden nicht verloren. Waldbaden – mein Highlight. Am kühlen Moos liegen oder barfuß darin herumstapfen, dazu Meditation und die Wohlgerüche und natürlichen Geräusche rundum.

Kulinarik – direkt aus dem Wald.
Angeleitete Meditation im Wald.
Richtig Kneippen im eiskalten Flusswasser ist gut für Leib und Seele.

Oder noch besser: Ein „Latschenbad“ hoch droben am Berg nehmen. Latschen sind Bergkiefern, die aufgrund ihrer Harze besonders gut duften. Zum Waldbaden gehört aber auch das richtige Kneippen im Fluss und eine Waldmassage unter dem grünen Blätterdach. Und das ist noch lange nicht alles: Doktor Wald ordiniert immer, man muss ihn nur konsultieren.

In den Föhren baden – und Atmen nicht vergessen! Auch das ist Waldness.

Kommentare

    Hermann Hüthmayr

    HERMANN vom WALDNESS Team !!
    Hallo Angelika , danke für Deine super Kommentare ud Deine Uterstützung für Waldness genereell! Ich freu mich auf ein Wiedersehen
    im Almtal denn noch andere NEUE Themen stehen auf der Liste!
    Liebe Grüße Hermann

    21/10/2017 at 11:23 am
      Angelika Mandler-Saul

      Hallo, das freut mich, dass Du auch auf expedia nachliest! hast du den langen artikel auf wiederunterwegs.com auch eh gelesen? lieben gruss. Angelika

      28/11/2017 at 9:03 pm
    Anonymous

    HERMANN vom WALDNESS Team !!
    Hallo Angelika , danke für Deine super Kommentare ud Deine Uterstützung für Waldness genereell! Ich freu mich auf ein Wiedersehen
    im Almtal denn noch andere NEUE Themen stehen auf der Liste!
    Liebe Grüße Hermann

    21/10/2017 at 11:22 am

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