Mountainbiken in München

München ist ein Sportlerparadies. In kaum einer anderen deutschen Stadt fällt es so leicht, in Form zu bleiben und ein aktives Leben zu führen. Die Münchner lieben sportliche Aktivitäten jeder Art und ihre Begeisterung steckt an: Ob Yoga, Wandern, Radfahren oder Surfen an der Isar – in München ist einfach für jeden Geschmack das Richtige dabei. Wer einen sportlichen Tag in der bayerischen Hauptstadt verbringen möchte, hat deshalb die Qual der Wahl. Er könnte aber beispielsweise so aussehen:

Morgens, 7:30 Uhr: Auf zum Morgenyoga

Gibt es einen besseren Start in den Tag, als mit ein paar Sonnengrüßen und einem ausgedehnten Stretching? Zum Glück sprießen seit einigen Jahren auch in München Yogastudios aus dem Boden. Die wahrscheinlich größte Auswahl an Yogakursen bietet Airyoga in der Münchner Altstadt: Bei 40 Yogaklassen pro Woche und sieben verschiedenen Yogastilen findet hier garantiert jeder den richtigen Kurs. Gute Alternativen sind auch Yam-Yoga in Schwabing, Yogabee am Heimeranplatz oder Ashtanga Yoga am Sendlinger Tor.

Yoga in München

Morgens, 9:00 Uhr: Zeit für ein gesundes Frühstück

Nach dem Yoga muss natürlich erst einmal eine Stärkung her. Richtig gutes und gesundes Frühstück gibt es beispielsweise beim veganen Brunch im Hotel Louis am Viktualienmarkt. Eine tolle Frühstückskarte hat auch das Restaurant Wood in Schwabing, das sich komplett dem Clean Eating-Konzept verschrieben hat.

Morgens, 10:00 Uhr: München erkunden – zu Fuß oder auf dem Bike

Nach dem Frühstück wird es Zeit, München und sein wunderschönes Umland zu erkunden. Die Isar, die umliegenden Seen und die ursprünglichen Wälder – Bayerns Hauptstadt hat einfach so viel zu bieten. Besonders viel Spaß macht das Ganze im Rahmen einer ausgedehnten Wanderung oder mit dem Mountainbike.

Wandern in München

Die schönsten Wanderwege rund um München

Rund um München gibt es unzählige Wanderwege – von leichten Touren bis hin zu anspruchsvollen Mehrtagestouren ist alles dabei. Einige davon starten sogar direkt in der Stadt, wobei beispielsweise Thalkirchen ein guter Ausgangspunkt ist. Von der Thalkirchner Brücke geht es hier am Tierpark Hellabrunn vorbei. Dann flussaufwärts an der Isar entlang, über die Großhesseloher Brücke bis nach Solln. Weiter geht es dann zum Hinterbrühler See, an den ein gemütlicher Biergarten angeschlossen ist. Die Tour dauert etwa eineinhalb bis zwei Stunden.

Eine weitere schöne, etwa ähnlich lange Tour ist der Ayinger Achter. Von der S-Bahn-Station Kreuzstraße führt er entlang der Peißerstraße in Richtung Norden. Durch den Wald hindurch geht es bis Peiß und anschließend über Felder und Wiesen bis nach Aying. Neben einem spätgotischen Kirchturm und einem gemütlichen Biergarten gibt es auch hier einen S-Bahnhof (Aying), von dem aus regelmäßig Züge zurück nach München fahren.

Mountainbiken auf den Isartrails – für Adrenalinjunkies

Wer lieber Mountainbike fährt, ist in München genau richtig. Bei den alteingesessenen Mountainbikern sind die Isartrails besonders beliebt. Das liegt vor allem daran, dass sie von einfachen Trails über anspruchsvolle Abschnitte bis hin zum absoluten Downhill-Feeling für jedes Level etwas zu bieten haben. Eine vorgegebene Route gibt es dabei nicht – die Isartrails bestehen aus verschiedenen Wegen entlang dem Hochufer der Isar.

Ein guter Ausgangspunkt ist der Tierpark Hellabrunn. Von dort aus geht es an der Isar weiter in Richtung Süden nach Pullach und Grünwald. Von den vielen kleinen Trails, die das Hochufer durchziehen, kann sich jeder Biker je nach Können die passenden aussuchen. Einige Abschnitte erreichen bis zu 70 Höhenmeter, sodass auch ambitionierte Downhillfahrer ihren Spaß haben.

Mountainbiken in München

Nachmittags, 14:00 Uhr: Kraft tanken beim späten Lunch

Nach einer anstrengenden Wanderung oder einer ausgedehnten Mountainbiketour ist es Zeit für ein leckeres Mittagessen. Gute vegetarische und vegane Küche bieten beispielsweise das Prinz Myshkin in der Innenstadt oder das Max Pett in der Pettenkoferstraße. Für den kleinen Hunger bieten sich Falafel beim orientalischen Imbiss Sababa oder ein veganer Döner bei Makam Naturkost an.

Nachmittags, 15:00 Uhr: Surfen am Eisbach

Surfen in der Innenstadt – ja, das geht wirklich! Genauer gesagt am Eisbach, der unter der Eisbachbrücke direkt in den Englischen Garten fließt. Durch einen Anbau an einem der beiden Ufer wurde hier eine künstliche Stromschnelle und gleichzeitig eine ungefähr 50 Zentimeter hohe stehende Welle erzeugt. Mittlerweile ist die Eisbachwelle bei Surfern weltbekannt und lockte bereits Gäste wie Extrem-Surfer Garrett McNamara und Singer-Songwriter und Surfer Jack Johnson nach München.

Ganz ungefährlich ist das Surfen am Eisbach allerdings nicht: Unerfahrene Flusssurfer können sich an den Steinquadern unter Wasser leicht Verletzungen zuziehen. Anfängerfreundlicher ist dagegen die stehende Welle an der Floßlände in Thalkirchen. Sie ist deutlich einfacher zu befahren und eignet sich auch für Beginner und jüngere Surfer. Wer nicht selbst surfen möchte, hat aber auch beim Zuschauen an der Eisbachwelle richtig viel Spaß. Abgerundet wird das Ganze mit einem Spaziergang durch den wunderschönen Englischen Garten.

Surfen auf der Eisbachwelle in München

Nachmittags, 17:00 Uhr: Besuch im Olympiapark

Ein Besuch im Olympiapark ist Pflichtprogramm in München. Ob man sich dort sportlich betätigen oder einfach nur ein bisschen staunen möchte, ist dabei jedem selbst überlassen. Zu den Highlights gehören definitiv eine Boots- oder SUP-Tour auf dem Olympiasee, ein Besuch der Olympia-Schwimmhalle mit Saunalandschaft, eine Führung durch das Olympiastadion mit Abseiling vom Zeltdach und der Panoramablick vom Olympiaturm und vom Olympiaberg.

Im Sommer herrscht besonders schöne Stimmung auf dem IMPARK-Sommerfestival (jedes Jahr im August) und auf dem Sommer-Tollwood-Festival (jedes Jahr im Juni und Juli). Im Winter verwandelt sich der Olympiaberg in eine beliebte Rodelbahn. Außerdem öffnet das Olympia-Eissportzentrum seine Türen – jeden Freitag und Samstag gibt es am Abend sogar eine Eislaufdisco.

Der Olympiapark in München

Abends, 20:00 Uhr: Den Tag beim Abendessen ausklingen lassen

Nach einem so sportlichen Tag darf man es sich abends noch einmal so richtig gut gehen lassen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Dinner im Restaurant 181 oben auf dem Olympiaturm. Das Menü ist nicht ganz günstig aber sehr lecker. Das eigentliche Highlight ist aber der Panoramablick über München und das Umland – pro Stunde dreht sich das gesamte Restaurant einmal. Alternativ gibt es beispielsweise im Roecklplatz ein leckeres veganes Abendessen. Mit ihrem Besuch fördern Gäste zusätzlich das soziale Engagement des Restaurants.

Sportlerparadies München: Ein Tag ist nicht genug

Wer nach einem so sportlichen Tag noch immer nicht genug hat, wird sich auch während eines längeren München-Aufenthalts nicht langweilen. Da gibt es schließlich noch die Berge, die im Sommer zu Touren und im Winter zum Skifahren und Snowboarden einladen. Auch die Isar und die vielen Parks bieten unzählige weitere Sportmöglichkeiten. Von Boulderhallen über Fitnessstudios bis hin zum Lederhosentraining im Englischen Garten ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. München macht seinem Ruf als Deutschlands Sporthauptstadt einfach alle Ehre und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Wem das noch nicht genug ist, der findet Infos zum Golfen in München hier und zum Klettern hier.

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