Nordlichter

Als ob der funkelnde Sternenhimmel über dem dünn besiedelten und dementsprechend lichtarmen Nordskandinavien nicht ohnehin schon beeindruckend genug wäre, schaffen dort die Nordlichter zusätzlich ein magisches Schauspiel am Firmament. Egal, ob Ihr Euch für Astronomie interessiert oder nicht – das Ehrfurcht gebietende Naturphänomen einmal im Leben mit eigenen Augen zu bewundern, steht nicht umsonst auf unzähligen Bucket Lists.

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Wie entsteht die zauberhafte Lichtshow?

Man kann es ganz wissenschaftlich beschreiben: Elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds gelangen durch das Magnetfeld der Erde in die Atmosphäre, wo sie auf Stickstoff- und Sauerstoffatome treffen. Diese Verbindung erzeugt die bunten Lichtstrahlen, wobei sowohl elektrische als auch magnetische Kräfte zusammenwirken.

Doch der magischen Wirkung, die die tanzenden Lichter am Himmel auf den Betrachter entfalten, wird eine derart nüchterne Beschreibung einfach nicht gerecht. Nicht von ungefähr ranken sich schließlich seit Jahrhunderten in den verschiedenen Kulturräumen allerlei Legenden um das faszinierende Himmelsphänomen. Und bis heute hat die Aurora Borealis, wie das Phänomen der nördlichen Hemisphäre im Fachjargon genannt wird, nichts von ihrer Faszination verloren.

Nicht ohne Grund zieht es jedes Jahr allerlei Romantiker, Hobby-Astronomen und andere Arten von Reisenden in den hohen Norden, die das spektakuläre Farbenspiel einmal mit eigenen Augen betrachten möchten.Aurora Borealis in Island

Wo, wann und wie lassen sich die Nordlichter am besten bewundern?

Wenn Ihr Euch von der Magie der Nordlichter verzaubern lassen möchtet, plant Ihr am besten einen Urlaub irgendwann zwischen September und Ende März an einem möglichst entlegenen Ort innerhalb des sogenannten Polarlichtovals, das einen Großteil Islands sowie die nördlichsten Gebiete von Norwegen, Schweden und Finnland umfasst.

An entlegenen Orten mangelt es dieser Region ja glücklicherweise nicht, aber um die Aurora Borealis in all ihrer Pracht bestaunen zu können, braucht Ihr schon absolute Dunkelheit – es sollte also auch keine Straße in der Nähe verlaufen.

Wichtig ist außerdem, dass Ihr einen freien Blick in Richtung des nördlichen Horizonts habt und natürlich dass möglichst keine Wolken am Himmel sind. Darüber hinaus solltet Ihr Euch am besten schon mindestens eine halbe Stunde, bevor das Lichtspektakel auftritt, in die Dunkelheit begeben, um Eure Augen an die Lichtverhältnisse zu gewöhnen.Nordlichter

Und wann genau beginnt das Lichtspektakel? In der Regel zur sogenannten magnetischen Mitternacht, wenn sich der Beobachter, der Nordpol und die Sonne auf einer Linie befinden. Und dies ist meist etwa eine Stunde (oder noch früher) vor der eigentlichen Mitternachtsstunde der Fall.

Übrigens: Falls Ihr die Nordlichter zwar gerne bewundern möchtet, aber nicht so weit gen Norden reisen wollt, habt Ihr auch in den südlicheren Gebieten Norwegens, Schwedens und Finnlands und sogar in Norddänemark die Möglichkeit, einen Blick auf das Naturspektakel zu erhaschen. Nur steigen Eure Chancen, je weiter Ihr Euch in Richtung Nordpol wagt, denn dort tritt das Phänomen einfach häufiger auf.

Und schließlich hat der Norden Skandinaviens abgesehen von der Magie der Polarlichter auch noch jede Menge andere Abenteuer zu bieten: wildromantische Landschaften, unberührte Natur und eine absolute Stille, wie sie sonst nur an wenigen Orten der Welt zu finden ist. Also nichts wie ab in den hohen Norden und auf ins Abenteuer!

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