Pokémon GO ist zurzeit in aller Munde und so gut wie jeder hat schon davon gehört: der Smartphone-Nachfolger der Gameboy-Pokémon-Ära ist wie eine Bombe in Deutschland eingeschlagen und sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Man nimmt sich sein Smartphone und jagt unterwegs wilde Pokémon, die mit Hilfe von AR durch die Smartphone-Kamera so auf dem Bildschirm angezeigt werden, als seien sie in die Umgebung integriert.

Ein Artikel von Kevin Wenz

 

Ich stelle euch 5 Locations in Köln vor, die sich sowohl für die Pokémonjagd als auch für einen schönen Tag in Köln eignen – und das nicht nur zur gamescom!

Alles beginnt damit, dass ich mir morgens mein Handy schnappe und mich auf den Weg in die Innenstadt mache, da sich dort mehr Pokémon ansiedeln, als in der ruhigen Vorstadt.

Auf dem Weg zur Bahn gibt es nur wenige Pokéstops, an denen man sich Pokébälle, Tränke und sogar Eier zum Ausbrüten abholen kann. Dies funktioniert über die zurückgelegte Distanz, also auch gleichzeitig ein Ansporn, sich mehr zu bewegen!

Köln, Dom, Altstadt
Kölner Dom

In der Innenstadt angekommen geht es für mich auch direkt los zu den sehenswürdigen Orten, die für Pokémon GO-Spieler und Touristen interessant sind:

1. Der Kölner Dom

Die 157 Meter hohe Kirche wurde im 19. Jahrhundert fertig gestellt und ist das Wahrzeichen Kölns. Hier treffen sich jung und alt und auf der Domplatte ist immer etwas los. Eine Besichtigung oder Führung durch den Dom lohnt sich in jedem Falle. Auch ein beliebter Treffpunkt für Pokémon-Sammler, um sich zu treffen und gemeinsam ihre Tour durch die Stadt zu starten. Von hier aus beginnt auch unsere! Am Dom wurden des Öfteren schon mächtige Gluraks gesichtet. Ich hatte bisher aber kein Glück, eins dieser starken Feuerpokémon mein eigen nennen zu dürfen, aber das war sicher nicht mein letzter Besuch am Kölner Dom.

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Köln, Dom, Altstadt
Kölner Dom

2. Das Schokoladenmuseum

Leckerste Schokolade und Pokémon satt. Was will man mehr? Einheimische und Besucher von außerhalb sollten das Schokoladenmuseum wenigstens einmal besucht haben. Hier gibt es neben vielen Köstlichkeiten auch eine Führung und eine Pokémon-Arena, in der man gegen die Pokémon anderer Spieler kämpfen kann. Wenn man gewinnt, hat man diese eingenommen und kriegt alle 24 Stunden Pokémünzen, mit denen man sich im Shop extra Pokébälle, Inventarerweiterungen und noch mehr kaufen kann. Zusätzliche Münzen kann man auch für Echtgeld über den AppStore oder den Google PlayStore Account kaufen. Hier konnte ich neben den üblichen verdächtigen wie Taubsis, Hornlius und Raupis auch ein Sterndu, ein Enton und ein Seeper fangen, der Besuch war also sehr lohnenswert! Auf zur nächsten Location!

3. Der Rheinauhafen

Ein wunderschöner, am Rhein angelegter Hafen, der zum Spazieren einlädt. Die Kranhäuser und der Platz bestechen mit ihrer Schönheit und dem Ausblick, den man von den oberen Stockwerken der Kranhäuser hat. Hier werden regelmäßig Lockmodule an den unzähligen Pokéstops um und am Rheinauhafen aktiviert, um so mehr Pokémon anzulocken und die Chance zu erhöhen, sich eins der selteneren Pokémon zu ergattern. Hauptsächlich sind hier Wasserpokémon wie Schiggys angesiedelt. Wer also unbedingt ein Turtok will, sollte sich hier viele Schiggys schnappen. Mit den aktivierten Lockmodulen fängt man viele dieser kleinen Wasserpokémon in kürzester Zeit. Selbst ich hatte heute etwas Glück! Weiter geht’s.

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Köln, Rhein, Altstadt
Blick auf die Altstadt

4. Der Mediapark

Ein Platz mit einem großen Brunnen, einem Kino und architektonisch bewundernswerten Bauten um das Zentrum des Mediaparks herum. Im Cinedom laufen immer die neusten Filme und die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln verspricht gute Anbindung. Ein gut besuchter Platz für Pokémon-Trainer und deren Freunde. Hier kommt man schnell ins Gespräch und man kann den Tag gut ausklingen lassen. Es können schon mal ein paar Stunden wie im Flug vergehen, wenn ausreichend Lockmodule aktiviert sind und man sich mit seinem Gesprächspartnern verquatscht. Auch ich war hier aufgrund von endlosen Lockmodulen gefesselt. So etwas möchte man sich bei der Masse an Pokémon einfach nicht entgehen lassen.

5. Die Kölner Ringe

Für das Nachtleben in Köln bietet sich natürlich auch was an: an den Kölner Ringen ist immer was los. Hierbei handelt es sich um ein halbkreisförmiges Straßennetz mit vielen Kneipen, Bars und Clubs, in denen man den Abend genießen kann. Vom Ubierring bis zum Ebertplatz, hier ist für jeden Geschmack was dabei. Und auf der 7,5 Kilometer langen Strecke finden sich auch genug Pokéstops und Gleichgesinnte. Hier findet man auch nachtaktive Pokémon, und wie der Zufall so will, zu der Uhrzeit vermehrt Geisterpokémon wie Nebulaks und Apollos. Man sollte aber die Augen offen halten, in der Dunkelheit verstecken sie sich gerne.

Köln, Kranhaus
Kölner Kranhäuser

Pokémon GO ist eine echt gute Erfindung. Sie bringt Leute dazu, sich öfter draußen aufzuhalten und so Kontakte zu knüpfen und nebenbei etwas für die Figur zu tun. Gerade für die jüngere Generation, die mittlerweile viel zu Hause am Computer oder vor den Konsolen sitzt, ist dies eine gelungene Abwechslung.

 

**Bitte  achtet beim Spielen und natürlich auch beim Sightseeing auf eure Sicherheit! Augen auf bei der Poké-Jagd!**

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