Die meisten tun es nur für einen Tag. Andere, wie wir, bleiben länger und kommen so in den Genuss des ganz speziellen Charmes dieser deutschen Hochseeinsel mitten in der Nordsee. Wer nämlich nur zum Essen und zum Zollfrei Einkaufen vom Festland „herüber“ kommt, verpasst das ganz besondere Etwas dieser Insel, die es in ihrer Geschichte nicht immer immer leicht gehabt hat: Helgoland.

Der Felsen auf Helgoland

Helgoland

 

Mit Fähre, Schiff oder Katamaran erreicht man Helgoland, manche Schiffe bleiben zum Aussteigen immer noch „auf Reede“ im Hafen liegen und legen nicht direkt am Kai an. Die Passagiere werden mit „Börtebooten“ angelandet, ein Vorgang, der seit jeher zu einem Kurztrip nach Helgoland dazu zu gehören scheint. Die Börteboote sind ein UNESCO Kulturwelterbe, sie werden auch für Ausflugsfahrten und Sonnenuntergangs-Trips gerne eingesetzt.

Die Börteboote auf Helgoland

Helgoland sollte man trotz der offensichtlich verlockenden Einkaufsangebote zwischen Souvenirs und Spirituosen nicht verlassen, ohne auf dem Oberland einen ausgedehnten Klippenspaziergang gemacht zu haben – möglichst am Nachmittag, wenn die Sonne die Felsen in knalliges Rot färbt und der Leuchtturm sich besonders farbenprächtig dazu präsentiert. Vorbei an Haidschnucken, Galloway Rindern und dem brütenden Vogelvolk gelangt man so zum Wahrzeichen der Insel: Einem allein stehenden Felsen namens „Lange Anna“.

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 Die Felsen mit Blick Richtung Lange Anna auf Helgoland

Mit der Inselfähre sollte man – anstatt Schnaps zu shoppen – zudem unbedingt für mindestens einen halben Tag auf die tolle Düneninsel übersetzen, schon um den Kegelrobben und Seehunden (man darf bis auf 30 Meter an sie herangehen) einen Besuch abzustatten. Die haben sich mit den Gästen arrangiert und finden hier ein hervorragendes Territorium vor.

Kegelrobben auf der Düneninsel

Zurück auf „dem Felsen“ kann man auch das unterirdische Helgoland im ehemaligen Bunker erkunden und dem Haus- und Hof Schriftsteller James Krüss einen Besuch im Helgoland Museum abstatten. Die schön renovierten Hummerbuden sind mehr als ein Foto wert, hier kann man auch noch kleinem authente Souvenirs anstatt der zollfreien Luxusgüter erstehen. Wer sich bei der abendlichen Bootsfahrt erfrischt hat, kann nachher den berühmten Eiergrog kosten – wem dann nicht warm ist, dem ist nicht zu helfen.

Kinderbuchautor James Krüss aus Helgoland

Hummerbuden auf Helgoland

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