Hamburg Cityscape

Ihr habt Euch für einen Hamburg Wochenendtrip entschieden? Gratulation! Hamburg gilt in diesem Jahr als Trend-Reiseziel und wird bei internationalen Gästen immer beliebter. Jedoch braucht die liebenswerte Großstadt an der Elbe diese Werbetrommel nicht. Hamburg ist und bleibt die schönste Stadt (der Welt). Euch erwarten mehr Brücken als in Venedig und Amsterdam zusammen, tolle Sehenswürdigkeiten und ein Potpourri aus alternativer Szene, Strandbars und maritimem Charme.

Tipps für ein Wochenende in Hamburg erfahrt Ihr hier.

Tag 1: Ankommen an der Elbe

Ob Ihr mit dem Nahverkehr oder mit dem Flugzeug anreist, das Zentrum von Hamburg ist nicht weit und der Nahverkehr bringt Euch schnell in die Nähe Eurer Unterkunft.

Die Stadtteile Sternschanze, Sankt Pauli und Altona sind hip und bei Hamburgern und Besuchern beliebt. Wenn das Wetter mitspielt, erkundet die Hansestadt am besten zu Fuß.

Hamburger RathausUm zu verstehen, warum Hamburg zu den wohlhabendsten Städten gehört, solltet Ihr Eure Stadterkundung am Rathaus beginnen. Das wunderschöne Gebäude wurde 1886 bis 1897 erbaut und zählt zu den schönsten Gebäuden der Stadt. Unweit vom Rathaus liegen die Binnenalster und die Flaniermeilen rund um den Jungfernstieg. Shopping und Bootsausflüge auf die Außenalster sind hier Programm. Wer durch die Alsterarkaden läuft, fühlt sich für einen Moment wie in Venedig.

Je später der Abend, desto schöner… die Sonnenuntergänge. Und für die romantischen Momente gibt es allerhand tolle Spots. Für Euren ersten Abend in Hamburg würde ich Euch Dämmerschoppen an der Elbe empfehlen. Dort gibt es zahlreiche Strandbars mit Blick auf den beleuchteten Containerhafen von Hamburg. Die Stimmung ist einmalig und spätestens, wenn das erste Containerschiff in den Hafen geschleppt wird oder die Touristen von ihren Kreuzfahrtschiffen winken, bist du angekommen in Hamburg.

Von der Elbe ist es nicht mehr weit bis auf die Reeperbahn. Weltbekannt, verrucht, in jedem Fall touristisch. Es bleibt Euch überlassen, wieweit Ihr auf der Reeperbahn geht, das Herz von St. Pauli ist der Kiez. Und da kommt nur hin, wer jemanden in Hamburg kennt oder eine Kiez-Tour macht.

Hamburger SpeicherstadtWenn Rotlicht und betrunkene Touristen nichts für Euch sind, bleibt an der Elbe, unternehmt eine Nachtfahrt durch die beleuchtete Speicherstadt mit anschließendem Dinner im Portugiesen-Viertel oder besucht eines der zahlreichen Musicals.
Ihr plant den Besuch der Elbphilharmonie? Plant weit im Voraus, das Konzerthaus ist äußerst beliebt.

Tag 2: Erkundet das Herz Hamburgs

Das Herz der Hansestadt liegt verteilt in den Stadtteilen. Schön ist das Zentrum Hamburgs rund um Binnenalster zwar, jedoch leben tut dort kaum jemand.

BinnenalsterSchaue dir das bunte St. Georg, das dekadente Harvestehude, die alternative Sternschanze oder das hippe Eimsbüttel an. Dort findet Ihr inhabergeführte Boutiquen, Cafés und Galerien. Bekannt ist der Flohmarkt an der U-Bahn-Station Feldstraße. Antikes, Trödel oder Schallplatten wechseln hier den Besitzer.

Ihr seid gerne aktiv? Verbringt einen Teil Eures Tages auf dem Wasser. Auf der Außenalster könnt Ihr entweder Mitsegeln oder ein Kanu mieten und die Fleete entlang paddeln. Unglaublich, aber ja, Ihr seid inmitten einer Großstadt. Das ist auf dem Wasser allerdings ganz schnell vergessen.

Hamburger MichelWenn Ihr zum ersten Mal in Hamburg seid, besucht unbedingt klassische Sehenswürdigkeiten wie die St. Michaelis-Kirche, kurz „Michel“, mit ihrer grandiosen Aussichtsplattform oder die Hafen City. Die Hafen City ist der jüngste Stadtteil Hamburgs. Du kannst dem Viertel beim Wachsen zusehen.

Im Park Planten un Blomen finden im Sommer nach Sonnenuntergang Wasserlicht-Konzerte mit klassischer Musik statt. Schnappt Euch eine Decke und einen Picknickkorb und macht es Euch gemütlich. Anschließend seid Ihr tiefenentspannt und bereit für die Nacht.

Schwindelfrei solltet Ihr sein, wenn Ihr einen Cocktail in einer Sky-Bar zu Euch nehmen möchtet. Der weite Blick auf die Elbe, den Schiffsverkehr und die Lichter Hamburgs ist es wert.

Tag 3: In Hamburg sagt man Tschüss

Obligatorisch ist der Besuch des Fischmarkts. Früh am Morgen scheint sich die ganze Welt in der Markthalle zu treffen. Platzangst solltest du nicht haben, es ist voll.

Hamburger FischmarktTouristen und Feierwütige kommen bei Fischbrötchen und dem ersten oder letzten Alster in Gespräch. Marktschreier preisen wahlweise frischen Fisch, Obstkörbe oder Blumen an.

Wem das zu Trubelig ist, dem stehen als Kontrastprogramm Museen für Kunst oder Miniaturen, ein Zoo mit Aquarium oder Gruselkabinetts zur Auswahl. Dann heißt es nur noch zu sagen: Tschüß! Und bis bald in Hamburg.

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