Gullideckel in Dortmund

DORTMUND, die größte Stadt des Ruhrgebiets – viele verbinden sie mit Industriekultur, Fußball und Bier. Dass die Stadt den Übergang von Kohle und Stahl hin zu einer modernen Großstadt mit viel Kultur geschafft hat, steht außer Frage. Es gibt jede Menge spannende Dinge zu entdecken. Hier stellen wir Euch die besten Tipps für Familien mit Kindern vor, um in 48 Stunden das wichtigste der Stadt zu sehen.

Mehr zum Ruhrgebiet könnt Ihr hier nachlesen: Mehr als Industriekultur – Tipps für das Ruhrgebiet

Anreise

Hauptbahnhof DortmundFoto Credit: Flickr

Die Stadt verfügt über modernste Infrastruktur und lässt sich bequem per Auto, Bahn oder sogar direkt mit dem Flugzeug erreichen. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im gesamten Ruhrgebiet empfiehlt sich jedoch auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Die Verbindungen sind gut und schnell, sodass man bequem überall hinkommt – ohne Stau, umweltfreundlich und preisgünstig.

Sehenswürdigkeiten

Dortmunder UWer die Stadt erkundet, sollte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht verpassen. Das Stadtbild ist eine Mischung unterschiedlichster Baustile, bedingt durch die vielen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Bereits von Weitem kann man das Dortmunder U erkennen. Das denkmalgeschützte Gebäude war früher Heimat der Unionsbrauerei und gilt heute als Wahrzeichen der Stadt. Entlang des Ostenhellwegs sind noch Gebäude der mittelalterlichen Stadtbefestigung zu sehen. Ebenfalls im Stadtzentrum befindet sich die Reinoldikirche, die älteste noch erhaltene Kirche der Stadt.

Die Innenstadt ist neu, es gibt verschiedene Einkaufszentren und Fußgängerzonen. Der Westenhellweg gilt als höchstfrequentierte Einkaufsstraße Deutschlands. Im Sommer kann man in den zahlreichen Biergärten verweilen oder an einem für das Ruhrgebiet ebenfalls typischen Imbiss ‚Pommes Schranke‘ (Pommes Frites mit Ketchup und Mayonnaise) oder Currywurst probieren. Der Hansaplatz lädt herzlich ein. Ein besonderer Tipp für Familien sind die Stadtrallyes, die speziell den Bedürfnissen von Kindern angepasst sind.Westfalenpark DortmundFoto Credit: Flickr

Im Westfalenpark befindet sich auch der 200m hohe Fernsehturm, der Florianturm. Von der Aussichtsplattform lässt sich ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus ins Ruhrgebiet erlangen. Auch die Westfalenhalle, bekannt vor allem durch die ständig stattfindenden unterschiedlichen Messen, ist ganz in der Nähe anzufinden. Am Stadtrand gibt es traumhafte Wasserschlösser wie zum Beispiel Haus Rodenberg oder das Haus Bodelschwingh zu entdecken, wo ebenfalls Führungen angeboten werden.

Auf den Spuren der Industriekultur sind die alte Kokerei Hansa und die Zeche Zollern ein absolutes Muss. Hier gibt es kindgerechte Führungen mit spannenden Geschichten. Auch im Hoesch-Museum könnt Ihr der Industriegeschichte auf den Grund gehen. Noch immer prägt diese Epoche die Kultur im Ruhrgebiet wie keine andere. Die Bergleute – auch Kumpel genannt – verfügten stets über einen großen Zusammenhalt und eine direkte Art, was auch heute noch spürbar ist.Phoenixsee in Dortmund

An manchen Orten wird der Strukturwandel in beeindruckender Weise sichtbar: Auf dem ehemaligen Stahlwerksareal Phoenix-Ost ist ein hochmodernes Wohnviertel mit künstlichem See entstanden, dass auch einen Besuch wert ist. Dort befindet sich darüberhinaus die sogenannte Kulturinsel, auf der regelmäßig kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

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Fußball

Die Stadt ist gewissermaßen die Fußballhauptstadt Deutschlands. Mit dem Signal Iduna Park steht nicht nur Deutschlands größtes Stadion hier, welches bei einer spannenden Führung erkundet werden kann. Es gibt auch zwei Fußballmuseen: Das Borusseum stellt die Geschichte des BVB interaktiv dar. Zudem gibt es das DFB-Fußballmuseum, welches unter anderem die Originalschuhe ausstellt, mit denen Mario Götze Deutschland 2014 zum Fußballweltmeister schoss. Es wird deutlich, dass Fußball für die Stadt von besonderer Bedeutung ist und Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft miteinander verbindet.Signal Iduna Stadium in Dortmund

Ein Geheimtipp für alle Fußballbegeisterten ist der Besuch eines öffentlichen Trainings bei Borussia Dortmund. Der Eintritt ist kostenlos und in der Regel geben die Spieler nach der Trainingseinheit noch fleißig Autogramme – so nah kann man seinen Stars sonst nicht kommen.

Besondere Attraktionen für Kinder

Für alle, die sich nicht ganz so großes Interesse an Fußball haben, gibt es zahlreiche weiterer Attraktionen für Kinder in der Ruhrgebiets-Stadt. So lädt der Dortmunder Zoo ein exotische Tiere aus sicherer Entfernung zu beobachten. Auf zahlreichen Abenteuerspielplätzen (z.B. in Scharnhorst) können die Kinder zudem nach Herzenslust spielen und sich vom anstrengenden Stadtrundgang erholen. Auch ein Spaziergang durch den Westfalenpark ist sehr zu empfehlen.

Kommentare

    Rüdi

    Bin zum Auswärtsspiel beim BVB gewesen. Danke euerer Seite hatte ich direkt einen Superüberblick über die Sehenswürdigkeiten der Stadt, den ich dann auch mal am Phoenixsee genossen hab.
    Hatten ein Hotel ganz in der Nähe. Danke schön

    17/07/2018 at 10:40 am

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