Bali

Bali – wer träumt nicht auch von einer Reise genau dorthin? Schon alleine der Name klingt nach einer großen Portion Fernweh. Zwar ist diese Insel nicht mehr das, was sie vermutlich vor 20 Jahren einmal war. Dennoch lohnt sich eine Reise auf die Insel der Götter und Affen. Hier kannst du auf deinem Roller durch die saftig grünen Reisfelder fahren, atemberaubende Tempel besuchen, Vulkane besteigen, Weltklasse Surf Spots erkunden und traumhaft schöne Sonnenuntergänge am Meer erleben. Kein Wunder also, dass so viele Besucher Jahr für Jahr auf die Insel strömen. Ich verrate dir heute, welche Dinge du auf Bali auf jeden Fall gemacht haben solltest!


Schaue dir die Reisterrassen von Bali an

Auch auf Bali scheint sich der Reisanbau seit Jahrhunderten nicht verändert zu haben. Hier findest du viele in schmalen Terrassen stufenförmig angelegte Felder. Noch immer werden mühsam von Hand Feld für Feld, Terrasse für Terrasse angelegt und Reis geerntet. Du solltest du dir unbedingt einige der Reisterrassen anschauen. Die wohl bekanntesten befinden sich circa 12 Kilometer nördlich von Ubud. Diese touristisch erschlossenen Reisterrassen von Tegallalang sind gut mit Auto oder Roller zu erreichen. Eine schöne Sicht hast du vom Café Dewi.

Nicht weniger schön sind die weitläufigen Reisfelder von Jatiluwih. Diese befinden sich knapp 40 Kilometer nordwestlich von Ubud. Die Reisterrassen liegen auf einer Höhe von 700 Metern und gehören zu den beeindruckendsten und schönsten der Insel. Die Reisterrassen von Tirtagangga und Karangasem erreichst du, wenn du von Ubud nach Amed fährst. Sie schmiegen sich in das kleine Tal zwischen den Vulkanen Gunung Agung und Gunung Seraya. Übrigens: 2012 wurden die Reisterrassen von Bali als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

Reisterrassen auf Bali


Besuche einen der 20.000 Tempel

Ja, du hast richtig gelesen. Bali verfügt über schätzungsweise 20.000 Tempel. Wahnsinn oder? Es ist natürlich klar, dass man niemals alle davon sehen kann. Dafür bräuchte man vermutlich mehrere Jahre. Es gibt aber viele einzigartige Tempel, die man problemlos erreichen kann. Nicht alle der 20.000 Tempel sind so berühmt und groß, wie der Besakih-Tempel oder der Pura Luhur Uluwatu. Es gibt zudem unzählige Tempel, welche versteckt in Privathäusern errichtet wurden. Wusstest du, dass es in jedem Dorf mindestens 3 Tempel gibt? Dabei übernimmt jeder von ihnen eine andere Funktion. Der Pura Puseh und der Pura Desa bilden die Ratsversammlung. Der Pura Dalem ist der Todestempel. 

Einer der schönsten Tempel auf Bali ist sicherlich der Pura Ulun Danu Bratan Wassertempel. Dieser befindet sich am beliebten Bratan-See im Wasser. Besonders schön ist die einzigartige Landschaft ringsherum, die Lage direkt am Ufer des Sees und die schönen umliegenden Ortschaften. Unbedingt am frühen Morgen zu diesem Tempel fahren. Gegen Mittag kommen viele Reisebusse. Ebenfalls schön anzuschauen ist der Pura Besakih.  Er ist der größte und heiligste Tempel der Insel und wird auch liebevoll „Muttertempel“ genannt. Diese Tempelanlage aus dem 8. Jahrhundert befindet sich 40 Kilometer nördlich von Ubud. Täglich strömen viele Besucher zu dieser Anlage. Es wundert aber niemanden, denn immerhin besteht die Anlage aus über 30 Tempeln. 

Eine weitere schöne Anlage bildet der Gunung Kawi nordöstlich von Ubud. Diese historische Grabanlage aus dem 11. Jahrundert besticht vor allem durch die atemberaubende schöne Landschaft und die Reisterrassen. Hier gibt es zudem knapp 7 Meter hohe Schreine zu sehen. Spektakulär! Weitere absolut sehenswerte Tempel auf Bali: Pura Uluwatu, Pura Lempuyang, Pura Tirta Empul, der Goa Gajah, der Goa Lawah, Tanah Lot, Pura Beji, Pura Taman Ayun.

Gunung Kawi auf Bali

 


Besteige einen Vulkan zum Sonnenaufgang

Bali hat viele Abenteuer zu bieten. Eines dieser Abenteuer ist sicherlich der Aufstieg zum Mount Batur. Diese noch immer aktive Vulkan befindet sich im Norden der Insel im Kreis Bangli. Man schätzt diesen Vulkan auf knapp 20.000 Jahre. Etliche Dörfer befinden sich um den Vulkan herum, hier leben immerhin knapp 16.000 Menschen. Der Berg ist rund 1717 Meter hoch und sollte bei einem Aufstieg nicht unterschätzt werden,

Die meisten Touren starten bereits in der Nacht. Man wird gegen 02:30 Uhr von dem Touranbieter von der Unterkunft in Ubud abgeholt. Dann geht es zum Fuße des Vulkans, wo auch viele andere Besucher und Tour Guides bereits warten. Mit Taschenlampen gewappnet geht es dann innerhalb von rund 2 Stunden den Bergrücken hinauf. Man sieht nicht viel, da die Sonne erst gegen 06:00 Uhr aufgeht. Oben angekommen, gibt es erst einmal einen Snack, ein heißes Getränk und eine spektakuläre Aussicht. Die Anstrengungen lohnen sich! Der Sonnenaufgang über Bali ist in Worten kaum zu beschreiben!

Vulkan auf Bali


Probiere dich beim Surfen aus

Bali ohne Surfen? Das ist ja wie Fussball ohne Ball. Surfer aus allen Ländern dieser Welt kommen nach Bali, um die eine oder andere Welle zu reiten. Bali ist das tropische Surf-Mekka in Asien mit Weltklasse-Wellen. Hier kannst du das ganze Jahr über an zig verschiedenen Spots surfen. Viele Spots sind ziemlich überfüllt mittlerweile. Dennoch findest du immer ein ruhiges Plätzchen im Wasser. Immerhin hat Bali eine schier unendlich lange Küste mit unzähligen Stränden. Ein Brett kannst du dir günstig direkt am Strand ausleihen. Einen Neopren brauchst du nicht, die Wassertemperatur liegt auf Bali im Durchschnitt bei rund 28 Grad. 

Für Anfänger eignet sich der lange Sandstrand vor den Promenaden von Kuta und Legian. Kleine Swells schaffen hier beste Bedingungen. Die Könner unter uns gehen lieber auf die Halbinsel Bukit. Neben den beeindruckenden Klippenlandschaften und den atemberaubenden Sonnenuntergängen, gibt es hier fast immer perfekte Wellen (Bingin Beach, Balangan, Padang Padang Beach, Uluwatu Beach). Am Strand von Canggu tummeln sich meist die erfahreneren Surfer. Er ist ein populärer Surfspot auf Bali und sowohl für Fortgeschrittene und Anfänger geeignet. Einer der bekanntesten Spots auf Bali ist Keramas. Hier finden fortgeschrittene Surfer du exzellente Beachbreaks.

Surfen auf Bali


Erkunde die Unterwasserwelt

Auf Bali kannst du aber nicht nur wunderbare Surfen, sondern auch Tauchen und Schnorcheln. Beliebte Reviere dazu sind in Amed und Lovina. Im Nordosten der Insel im Fischerdorf Amed kannst du es ruhig angehen lassen. Die Küste ist zwar felsig und überwiegend mit dunklem Gestein und Sand gesäumt, dennoch gibt es hier viel zu erleben! Schnorchelfreunde und Taucher finden hier sehr gute Bedingungen im Wasser vor. In Lovina gibt es ein hervorragendes Riff, welches problemlos vom Strand aus zu erreichen ist. Wenn du Glück hast, siehst du hier sogar Delfine.

Weitere Tauchspots: Liberty Schiffswrack in Tulamben, Tauchen am Manta Point und Crystal Bay vor Nusa Penida, Penyabangan,  Pemuteran oder Menjangan Island, blaue Lagune in Padangbai uvm.


Entdecke einen Wasserfall

Und als wäre das alles nicht schon aufregend genug, hat Bali auch noch wunderschöne Wasserfälle. Rund um Ubud gibt es eine ganze Menge. Ubud ist der ideale Ort, um von dort aus mehrere Wasserfälle zu entdecken. Einer der schönsten ist der Nungnung Waterfall. Dieser ist rund 70 Meter hoch und somit einer der größten Wasserfälle auf der Insel. Pack deine Badesachen mit ein, denn hier befindet such auch ein Badesee, welcher anschließend in einen Dschungel-Fluss mündet.

Nicht weniger schön ist der Air Terjun Kuning. Er ist nicht allzu bekannt und so hat man gute Chancen, ganz alleine vor Ort zu sein. Der Weg zum Wasserfall führt erst einmal circa 500 Stufen hinab. Es geht durch die schöne Dschungel-Landschaft, welche von Bergen umgeben ist. Einfach einmalig! Der Wasserfall selbst ist knapp 50 Meter hoch und verläuft an einer steilen Felswand entlang. Nicht verpassen sollte man den Sekumpul Wasserfall. Sekumpul befindet sich in der gleichen Ecke wie Gitgit, nur ein kleines Stückchen weitere östlich. Eine Treppe mit knapp 320 Stufen, ein wackliges Geländer und ein Trampelpfad trennen dich vom Wasserfall. Auf der Insel gibt es noch viele Wasserfälle mehr, wie zum Beispiel Sing Sing, Munduk, Blahmantung, Nungnung, Tegenungan uvm.


Erlebe Die Affen von Ubud

Ubud ist für viele DER spirituelle Ort auf Bali und befindet sich mitten in saftigen Reisfeldern, knapp 34 Kilometer von Kuta entfernt. Ringsherum gibt es viele prunkvolle Tempel, Reisterrassen und Wasserfälle. Das kulturelle Zentrum der Insel erwartet dich mit tollen Shops, super leckerem Essen, traditionelle Zeremonien, Yoga Sessions, Kunst und viel Kultur. Die meisten Touristen besuchen natürlich den berühmten Monkey Forest. Dieser befindet sich direkt im Zentrum der Stadt und beherbergt rund 600 Affen. Aber du solltest aufpassen: Die Affen lassen sich nicht alles gefallen und sind immer noch „wild“. Füttern solltest du sie nicht! Schlendere lediglich durch die verwunschene Anlage und mache ein paar Fotos.

Monkey Forest auf Bali


Probiere Street Food auf BAli

Super lecker und super günstig! Street Food auf Bali bietet gleich mehrere Vorzüge. In sogenannten Warungs bekommst du Suppen und Reisgerichte mit Gemüse oder Fleisch. Viele Gerichte bekommst du für gerade einmal einen Euro. Solltest du es nicht so gerne „scharf: mögen, sage das am besten direkt bei der Bestellung. Besonders beliebt und verbreitet ist Nasi Goreng. Dieses Reisgericht besteht aus gebratenem Reis und anderen Zutaten, wie Gemüse, Chicken, Shrimps (auch veggy). Wer lieber Nudeln dazu haben möchte, der muss Bami Goreng bestellen. Nicht nur lecker sondern auch günstig – gerade einmal 2 bis 3€. Richtig lecker ist auch Chicken Satay (Reis und Chicken-Spieße), Frühlingsrollen oder Wajik (zuckersüßes Küchlein aus Klebereis).

Auf Bali findest du aber auch zahlreiche westliche Restaurants für fast jeden Geschmack. Ganz egal ob Burger, Pizza, Pasta, Fisch und Fleisch – Bali hat sich auf die Touristen eingestellt. Auch findest du viele bekannte Food-Ketten vor Ort. Auf Bali muss auf jeden Fall niemand verhungern!

Indonesisches Essen


Genieße den Sonnenuntergang bei einem Drink

Was macht man am Abend auf Bali Ganz klar! Man sitzt am Strand und beobachtet die Sonne beim Untergehen. An den meisten Stränden werden die Sitzsäcke und Stühle rausgestellt. Viele Bars bauen sogar kleine Musikbühnen auf und drehen dann zum Abend hin die Boxen auf. Es gibt viele wunderbare Spots auf Bali, zum Beispiel Uluwatu Beach. Hier kannst du die Surfer im Wasser beobachten und bei einem leckeren Drink oder Dinner den Sonnenuntergang bestaunen. Viele Sitzmöglichkeiten gibt es an den Stränden von Kuta und Legian. In Canggu geht man abends zum Echo Beach zur Bar „Old Man’s“.

Uluwatu Beach auf Bali


Bali hat unglaublich viele Highlights, tolle Strände, eine spektakuläre Natur und viel Abenteuer. Wer sich für eine Reise auf die indonesische Insel entscheidet, sollte mindestens 10 bis 14 Tage Zeit mitbringen. Da die Infrastruktur nicht die beste ist, braucht man für die meisten Strecken immer etwas länger. Auch wer sich die umliegenden Inseln (Nusa Lembongan, Nusa Penida, Lombok etc.) anschauen möchte, sollte am besten 3 bis 4 Wochen einplanen. So braucht man nicht hetzen und man sieht mehr wie nur die typischen Orte auf Bali.

Ihr wollt auch nach Bali, habt aber noch kein Hotel. Auf Expedia.de findet Ihr das passende Hotel für jeden Geschmack und jedes Budget.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.