Sansibar, allein wenn man dies zu hören bekommt, klingt es sehr exotisch und geheimnisvoll zu gleich. Was mag es wohl sein?

Sansibar ist ein autonomer Inselstaat  der tansanischen Republik, der aus der großen Hauptinsel Unguja und seiner Schwesterinsel Pemba besteht. Die Insel kann problemlos von Dar Es Salaam oder Arusha mehrmals täglich mit einem günstigen Linienflug oder per Fährschiff erreicht werden.  Allein für 40 € kann man bereits mit der Fähre in der VIP Klasse den indischen Ozean Richtung Sansibar überqueren.  In Sansibar herrscht ein maritimes Klima, somit kann man in den Wintermonaten Dezember und Januar dem gemäßigten Klima Deutschland entfliehen und einen tropischen Urlaub in Sansibar genießen.

Nicht zu empfehlen wäre der Zeitraum zwischen April und Mai, da es zu starkem Regen in Sansibar kommt. Die Insel ist aufgrund ihrer Vergangenheit von arabischer, indischer und afrikanischer Kultur geprägt, ist jedoch eher muslimisch orientiert da 94% der Zanzibaris Muslime sind. Der Rest der Zanzibaris setzt sich aus Christen, Hidus und Sikhs zusammen. Jede Art von Religion wird von den Einheimischen toleriert, welches anhand der sämtlichen Gotteshäusern aus der Insel zu sehen sind

Stone Town ist die Hauptstadt und zugleich eine der vielen Sehenswürdigkeiten in Sansibar. Auf Stone Town wurden die ersten Steinhäuser erbaut, in denen die Händler damals ihre Ware angeboten haben, von prachtvollen Stoffen bist zu den unglaublich vielen Gewürzarten, denn nicht umsonst wurde Sansibar als Nelkeninsel bezeichnet. Stone Town besteht auf vielen kleinen Gassen, quasi einem Labyrinth. Ich selbst hab mich leider in Stone Town mit meinem italienischen Entdeckerfreund verloren, da wir so sehr von der Architektur der Stadt und deren Holztüren begeistert waren, aber mit der Hilfe von einem netten Zansibarier haben wird problemlos den  Weg nach draußen gefunden. Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis durch die Gassen zu schlendern und sich von den unglaublichen Gebäuden bezaubern zu lassen.

Ein tolles Erlebnis für die Geruchssinne bietet der tägliche Markt bei dem was von Fisch bis Gewürz besorgt werden kann. Allein die Kulisse lässt einen in seinen Bann ziehen. Der Nachtmarkt im Forodhani Park lässt anderen Sinn verrückt spielen, nämlich den Geschmackssinn. Es ist ein Nachtmarkt bei dem man sehr günstig sich typische Gerichte kaufen kann, besonders zu empfehlen wäre die sansibarische Pizza. So ein was unglaublich leckeres hab ich noch nie gegessen! Somit kann ich nur empfehlen sich zweit Tage Zeit zu nehmen und dort seine eigene Erfahrungen zu sammeln, den nicht um sonst gehört Stone Town zum UNESCO Welterbe an.

Um dem Stadttrubel zu entfliehen bietet Sansibar viele schöne Strände an, am meisten hat die „ Prison Island“  ( Changhuu Island) bei mir den Eindruck hinterlassen. Diese kann ca. in 20 Minuten mit dem Boot von Stone Town erreicht werden. Im 20. Jahrhundert sollte diese ursprünglich als Gefängnis dienen, wurde jedoch durch ständige Einwanderungsströme nach Sansibar und somit den eingeschleppten Krankheiten als Quarantänestation  genutzt. Heute werden die schönen Gebäude als naturbelassene und exklusive Hotelanlage genutzt. Außerdem findet mal die bekannten Aldabra Riesenschildkröten auf dieser „ Gefängnisinsel“ , die im Jahr 1919 von der seychellischen Regierung den Briten als Geschenk übergeben worden sind. Ich war mehr als beeindruckt sie zu sehen,  denn man sagt dass die Ein oder Andere bereits über 200 Jahre auf dem Panzer trägt! Der Strand ist einfach unglaublich, sehr beeindruckend durch den weißen Sand und dem türkisenen Meer. Dieser Kontrast lässt so manch Träume wahr werden!

Kommentare

    didi

    Hallo ein paar Freunde von mir wollen nach Sansibar reisen die sind Fest davon überzeugt das Sie für eine Rundreise nicht Pauschal buchen müssen sondern, dies grade so vor Ort buchen?
    Hast du einen Tipp?

    09/01/2019 at 12:50 am

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